Inge Mahns Werk Altäre wird durch die Restauratorin Aurelia Badde zu neuem Leben erweckt.

Die Restaurierung von Inge Mahns Werk Altäre (1976) wird derzeit von der Berliner Restauratorin Aurelia Badde fortgeführt. Die auf Gipsskulpturen spezialisierte Restauratorin bearbeitet den aufwändigen „leeren Klappaltar“ von Inge Mahn im E-Werk.
Mit den restauratorischen Arbeiten wird die zukünftige Präsentation der Skulptur in der permanenten Inge-Mahn-Ausstellung des schaumagazins im KIW-Quartier Schwerin vorbereitet. Die Präsentation ist für 2027 geplant.
Bereits 2022 erklärte die Bildhauerin Inge Mahn anlässlich der Ausstellung Jagd in Groß Fredenwalde:
„Die vor fast 50 Jahren entstandene Skulptur ‚Altäre‘ […] soll nicht mehr umziehen, sondern ihren Ort finden. Im schaumagazin in Schwerin hat die Skulptur ihren Ort gefunden.
Die Skulptur Altäre zählt zu den bedeutenden Arbeiten von Inge Mahn. Seit Ende der 1960er Jahre setzt sich die Künstlerin in ihren Werken mit Machtstrukturen staatlicher und kirchlicher Institutionen auseinander. Die roh modellierten „leeren Klappaltäre“ aus Gips auf Holz verbinden plastische Wucht mit einer ironischen Brechung institutioneller Autorität.
Diese Werke sind einzigartig in der Behandlung von Themen dieser Dimension und gesellschaftlicher Relevanz.

