Werke von Inge Mahn werden restauriert
Restauratorin Aurelia Badde arbeitet am Inge Mahn Werk "Altäre", 1976

Aurelia Badde, freie Restauratorin aus Berlin und spezialisiert auf abstrakte und klassische Skulpturen aus Gips, arbeitet seit 28. Juli 2025 an der großen, vierteiligen Skulptur Altäre von Inge Mahn.
Die aufwändigen Arbeiten an den „leeren Klappaltären“ werden zur Zeit im E-Werk restauriert. Hier wird der Einzug der Arbeiten in die permanente Ausstellung Inge Mahn im schaumagazin im KIW-Quartier, Schwerin 2026 vorbereitet.
Am 19. November 2022 sagte Inge Mahn anlässlich der Eröffnungfeier der von ihr eingerichteten Ausstellung „Jagd“ in Groß Fredenwalde: „Die vor fast 50 Jahre entstandene Skulptur Altäre die hier im I. M. Museum aufbewahrt wird ist brüchig geworden. Sie soll nicht mehr umziehen, sondern ihren Ort finden. Im schaumagazin in Schwerin wird dieser Ort eingerichtet.“
Die Skulptur Altäre 1976 gehört zur Reihe bedeutender Skulpturen des 20 Jh. in der die Künstlerin seit 1968 die Überwachungsorgane des Staates und Institutionen wie Kirche zum Thema macht. In ihren "leeren Klappaltären" modelliert sie in der für sie weithin bekannten Ausführung, den Gips auf Holz roh und plastisch zerklüftetet und ironisiert so die Macht der Institutionen. Der Ort, die Arbeit zu sehen, wird das schaumagazin.